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Sicheres Zuhause

Die Ernährung deines Haustiers

Ein kompakter Leitfaden zur richtigen Ernährung.

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Kurzregeln für gutes Futter

Pluspunkte:

  • Fleisch als erste Zutat;
  • enthaltenes Taurin;
  • Vitamine und Mineralstoffe.

Minuspunkte:

  • Zucker und Süßungsmittel;
  • Farbstoffe;
  • unspezifizierte Nebenerzeugnisse.
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Trocken- oder Nassfutter

Trockenfutter — einfach zu lagern und zu dosieren, kann länger im Napf bleiben, ist günstiger und eignet sich für automatische Futterspender. Nachteile: wenig Feuchtigkeit (etwa 8-10 %), erfordert ständigen Zugang zu Wasser.

Nassfutter — enthält 70-85 % Wasser, hilft den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen, ist attraktiver für Katzen, die wenig trinken. Nachteile: teurer, verdirbt nach dem Öffnen schnell, darf nicht lange im Napf stehen bleiben.

Kombinierte Fütterung: zum Beispiel morgens Nassfutter, tagsüber eine kleine Portion Trockenfutter, abends wieder Nassfutter.

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Futterauswahl nach Inhaltsstoffen

Achte auf vollständige Ernährung und verlässliche Angaben. Das Etikett sollte angeben, dass das Futter alleinig und ausgewogen ist und für das jeweilige Alter und den Zustand der Katze geeignet ist.

Prüfe die garantierte Analyse (Mindest-% Rohprotein und Rohfett, Höchst-% Rohfaser und Feuchtigkeit). Die AAFCO-Standards empfehlen mindestens 26 % Rohprotein in Trockenfutter für erwachsene Katzen und 30 % für Kätzchen.

Protein: Katzen sind obligate Fleischfresser, daher sollte die Grundlage des Futters Fleisch oder Fisch sein. Die ersten Positionen in der Zutatenliste sollten konkrete Zutaten sein („Huhn“, „Pute“, „Lachs“) und keine vagen Formulierungen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Taurin muss unbedingt enthalten sein.

Fette: Bevorzugt werden tierische Quellen (Hühnerfett, Fischöl, Lachsöl) als Quelle für Omega-3 und Omega-6.

Kohlenhydrate und Ballaststoffe: Katzen benötigen keine großen Mengen an Kohlenhydraten, Mais/Weizen/Reis sind keine gute Wahl als Basis. Ballaststoffe sind in moderater Menge sinnvoll (etwa 3-6 %).

Zusatzstoffe: bevorzuge natürliche Konservierungsstoffe (Vitamin E, Vitamin C, Rosmarinextrakt), vermeide BHA, BHT und Ethoxyquin.

Risiken von minderwertigem Futter: Allergien, Verdauungsprobleme, Übergewicht, Nährstoffmangel.

4

Marketingbegriffe: lass dich nicht täuschen

Bezeichnungen wie „Premium“, „Super-Premium“, „Holistic“, „GMO-frei“ oder „Natürlich“ werden häufig verwendet, sagen aber wenig aus — orientiere dich an der tatsächlichen Zusammensetzung und der garantierten Analyse, nicht an Marketingbegriffen.

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Checkliste bei der Futterauswahl

Tipp
  • Alleinfuttermittel, auf der Verpackung steht „Complete“/„Vollständig“, passend für die jeweilige Kategorie (Kätzchen/erwachsen/kastriert/Senior);
  • Erste Zutaten sind Protein mit konkreter Bezeichnung („Huhn“, „Lachs“, „Pute“), keine allgemeinen Formulierungen wie „Fleisch“;
  • Fette sind konkret benannt (Hühnerfett, Fischöl), ohne allgemeine Formulierungen;
  • Zusatzstoffe ohne BHA, BHT, Ethoxyquin, künstliche Farb- und Geschmacksverstärker;
  • Vitamine und Mineralstoffe sind enthalten, die garantierte Analyse entspricht den AAFCO-Standards;
  • Verpackung vor dem Kauf geprüft: Haltbarkeitsdatum und Unversehrtheit der Verpackung.

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