Freilauf
Der freie Auslauf der Katze im Freien scheint „natürlich“, doch die moderne Stadtumgebung birgt tödliche Gefahren. Statistiken zufolge werden Wohnungskatzen bei guter Pflege 15–20 Jahre alt, während Straßenkatzen nur 4–5 Jahre leben.
1Die wichtigsten Risiken
Vorsicht
Verkehr und Vergiftung durch böswillige Menschen sind die häufigsten Todesursachen für Katzen in der Stadt.
Raubtiere und Hunde: streunende Rudel und wildlebende Tiere stellen eine Bedrohung dar.
Infektionen: Leukämie, Immunschwäche und Tollwut — diese Krankheiten können von Tieren übertragen werden, die die Katze möglicherweise gefressen hat.
Grausamkeit von Menschen: Giftmischer, organisierte Tierhasser und einfach böswillige Menschen können dem wehrlosen, vertrauensvollen Tier schaden.
2Alternative zum Freilauf: Spaziergänge am Geschirr
Sichere Erkundung der Welt unter deiner Aufsicht. Nicht jede Katze mag Spaziergänge am Geschirr, aber bei richtiger Vorbereitung können sie eine schöne Abwechslung im Katzenalltag sein.
Wichtig beim Spaziergang: ein aktueller Impfschutz; erlaube dem Tier nicht, draußen etwas zu fressen oder mit anderen Tieren oder Menschen in Kontakt zu kommen — nur Futter aus deiner Hand oder von zu Hause.

3Freigehege (Catio)
Ein vergitterter Anbau, der frische Luft ermöglicht. Bei einem eigenen Haus kannst du einen separaten Anbau für die Katze errichten. Das Hauptziel solcher Konstruktionen ist die Schaffung einer sicheren Auslaufumgebung.
Solche Gehege werden meist aus massivem Holz und Gittern gebaut. Wenn in der Umgebung gefährliche Tiere unterwegs sein könnten, kommen verstärkte Gitter und ein Schutz gegen Untergraben zum Einsatz.

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Die Informationen in der App stammen aus offenen Quellen und den Erfahrungen von Katzenhaltern. Sie ersetzen keine Beratung und Untersuchung durch einen Tierarzt. Entscheidungen über Gesundheit und Pflege deines Tieres trifft der Halter – wende dich im Zweifel an einen Tierarzt.